Die Raunächte

Es ist eine mystische Zeit, diese Tage zwischen den Jahren. Wir treten aus unserem „normalen“ Alltagsleben heraus und erleben eine besondere Phase des Übergangs – vom ausklingenden in das neue Jahr. Es ist eine magische Zeit jenseits von Zeit und Raum, ein Zeitfenster, in dem die Schleier zur Anderswelt dünner sind als sonst …

Bewusster Übergang in das neue Jahr

Die Raunächte sind eine wunderbare Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und das alte Jahr bewusst abzuschließen, Botschaften deiner Seele und der geistigen Welt zu empfangen, Orakel zu befragen sowie deine Herzenswünsche für das neue Jahr aufzuschreiben.

Schalttage, von den Kelten eingeführt

Die Raunächte sind Schalttage, die schon von den Kelten eingeführt wurden, um die Differenz zwischen den 12 Mondphasen mit insgesamt 354 Tagen und dem Sonnenjahr mit 365 Tagen auszugleichen. Damals wurde allerdings oft nur eine Nacht als bedeutsame Raunacht gefeiert.

Traditionell eine heilige Zeit

Früher waren die Raunächte für die Menschen eine sehr heilige Zeit. Es wurde während der Raunächte nicht gearbeitet bzw. nur das Nötigste für den Alltag getan.

Es war eine heilige Zeit, in der sich die Menschen darauf konzentrierten, das alte Jahr abzuschließen, Innenschau zu halten, mit der Familie zusammen zu sein und besinnlich zu feiern. Sie bereiteten sich auf die Neugeburt des Lichtes zur Wintersonnwende am 21. Dezember und auf das neue Jahr vor. Unsere Vorfahren nutzten die Raunächte auch, um Haus und Hof mit Räucherungen gründlich zu reinigen, schwere Energien und dunkle Wesen auszutreiben.

Heute besinnen sich immer mehr Menschen auf dieses alte Wissen zurück und lernen diese wertvollen Tage zwischen den Jahren wieder sehr zu schätzen.

Zahlreiche Bräuche

Es gibt zahlreiche traditionelle und moderne Bräuche rund um die Raunächte. Viele unterscheiden sich von Region zu Region.

Mehr dazu findest du nach und nach auf meinem Blog

Alles Liebe
Karin Myria