12 Heilige Nächte,  Rituale & Orakel

Ritual der 13 Wünsche

Ein schönes Ritual für deine Herzenswünsche

Dieses Ritual stammt aus dem Buch „Vom Zauber der Rauhnächte“ von Vera Griebert-Schröder und Franziska Muri und um eigene Ideen ergänzt.

13 Wunschzettel schreiben

Für dieses Ritual nimmt man 13 kleine Zettel, die alle gleich groß und in der gleichen Farbe sein sollten, so dass man sie nicht unterscheiden kann. Auf diese Zettelchen schreibt man 13 Herzenswünsche für das neue Jahr – je Zettel ein Wunsch. Dann faltet oder rollt man die Zettel einheitlich zusammen und gibt sie in einen Beutel, in ein verschließbares Glas, in eine Dose oder Schachtel. Die Wunschzettel sollte man vor dem 25.12. schreiben – am besten am 21. oder 24. Dezember.

Achte darauf, dass die Wünsche echte Herzenswünsche sind. Und formuliere sie positiv, das heißt schreibe auf, was du in deinem Leben haben möchtest – nicht was du nicht (mehr) willst. Nimm dir ausreichend Zeit, um dir deiner Herzenswünsche wirklich klar zu werden: Welche Wünsche kommen dir spontan in den Sinn? Welche sind dir besonders wichtig? Welche würden dein Leben leichter machen? Was bringt dir das Gefühl des Erfülltseins? usw.

Die Wünsche dem Feuer übergeben

Ab der ersten Raunacht am 25. Dezember nimmst du jeden Tag einen der Zettel heraus und verbrennst ihn. Dies sollte möglichst bei Einbruch der Dunkelheit und am besten draußen in der Natur geschehen (auf Feuerschutz achten!). Verbinde dich vorher mit deinem Herzen und sprich ein kleines Gebet.

Wichtig ist, dass du die Zettel geschlossen verbrennst – ohne sie nochmals zu öffnen und nachzuschauen, um welchen Wunsch es sich handelt.

Schaue achtsam zu, wie die Zettel brennen. Welche Gedanken hast du dabei? Wie ist die Flamme und wie der Rauch? Wie fühlst du dich?

Dann übergib die Asche an Mutter Erde, Pacha Mama, und bedanke dich bei den Elementen.

Es heißt, dass sich nun das Universum um die Erfüllung deiner Wünsche kümmert. Mit dem Rauch steigen sie in den Himmel hinauf, die Asche nährt die Erde und unterstützt das Manifestieren in deinem Leben. So können deine Wünsche mit der Kraft des Himmels und der Kraft der Erde wahr werden.

Verfahre so in allen 12 Raunächten bis zum 5. Januar.

Der 13. Wunsch

Nach dem Ende der Raunächte am 6. Januar ist noch ein letzter Zettel übrig. Diesen darfst du nun feierlich öffnen und nachlesen, welcher Wunsch darauf steht.

Um diesen einen Wunsch darfst du dich nun im neuen Jahr selbst kümmern … 🙂

Weitere Tipps

  • Sei achtsam mit deinen Wünschen! Überlege dir bei jedem Wunsch vorher, ob du ihn auch selbst erfüllen kannst/willst, wenn es der 13. Wunsch werden sollte.
  • Sei dankbar und fühle, wie der Wunsch schon eingetreten ist.
  • Du kannst jeden Wunsch auch 3 Mal in ein Lorbeerblatt pusten – statt ihn aufzuschreiben.
  • Behalte deine Wünsche für dich. Wenn du sie anderen erzählst, geht ein Teil der Energie verloren.

Viel Freude!

Alles Liebe
Karin Myria


(© Text: Karin Myria Pickl, Fotos: kmp)

 

7 Kommentare

  • Kerstin

    Hallo, muss ich den letzten Wunsch auch für mich behalten oder darf ich ihn meiner Freundin, die dasselbe Ritual durchführt, mitteilen? Liebe Grüße Kerstin

    • Karin Myria Pickl

      Liebe Kerstin, dazu sind mir keine „offiziellen“ Vorgaben bekannt. Ich würde es nach Intuition machen. Wenn deine Freundin das Ritual ebenfalls durchführt, könnte der Austausch darüber ja schön und hilfreich sein. Ihr könntet euch das Jahr über gegenseitig daran erinnern und unterstützen, den 13. Wunsch umzusetzen. 🙂 Alles Liebe, Karin Myria

  • Jennifer Freitag

    Hallo,
    Darf ich den Zettel ein paar mal anstecken, sodass er komplett abbrennt? Oder heißt das, dass der Wunsch nur halb erfüllt werden kann, wenn er beim ersten anstecken in der Hälfte stoppt…?
    Liebe Grüße
    Jennifer

    • Karin Myria Pickl

      Liebe Jennifer, du darfst den Zettel ruhig mehrmals anstecken, wenn er nicht gleich beim ersten Mal ganz abbrennt. Wichtiger ist, dass er vollständig verbrennt. Es kann sein, dass dieses Stoppen durch innere Widerstände oder Saboteure, die dem Wunsch noch im Weg stehen, hervorgerufen wird. 🙂 Daher sollte man dennoch dranbleiben, bis alles verbrannt ist. Alles Liebe, Karin Myria

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